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Gisonenpfad

Rubrik:Wander-Touren, Prädikatswege, Halbtagestour
Start:Wanderportal Dorfgemeinschaftshaus Treisbach, Hofackerweg
Ziel:Wanderportal Dorfgemeinschaftshaus Treisbach, Hofackerweg
Länge:13,6 km
Dauer:4 Std.
Schwierigkeit:mittel
Barrierefreiheit:Die Tour ist nicht barrierefrei.
Anfahrt:Anfahrt:
von der Stadt Wetter aus: Richtung Amönau, durch Amönau hindurch und der Beschilderung nach Treisbach folgen; von der B62 aus: bei Brungershausen Richtung Warzenbach und von dort aus der Beschilderung nach Treisbach folgen.

Parken:
Dorfgemeinschaftshaus Treisbach, Hofackerweg
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich.
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Kontakt:Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH
Tourist-Information
Erwin-Piscator-Haus
Biegenstraße 15
35037 Marburg
Tel.: 06421 9912-0
Fax: 06421 9912-12
E-Mail: info@marburg-tourismus.de
Internet: www.marburg-tourismus.de

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Informationen zur Tour

Auf den Spuren der Gisonen führt der Pfad durch das idyllische Hollendetal vorbei an einer Orchideenwiese und hin zu den Überresten der gleichnamigen Siedlung und Burg Hollende.

Vorzeitliche Siedlungsspuren am Wegesrand deuten an, was sich am höchsten Punkt des Weges mitten im urigen Buchenwald bestätigt: Hier haben die Gisonen ihre Burganlage errichtet, die bis 1248 bewohnt wurde. Die Namenspaten dieses Weges, die Grafen von Giso, waren eines der mächtigsten Grafengeschlechter des 11. und frühen 12. Jahrhunderts und als Besitzer der Burg Hollende bekannt. Nach dem Tod von Graf Giso IV. 1122 fällt die Burg an das Erzstift Mainz, bis sie schließlich 1248 von der Tochter der Heiligen Elisabeth, Sophie von Brabant, zerstört wird. Über Wiesen und Felder verlaufend verbindet der Gisonenpfad hessische Vergangenheit mit heutiger Dorfkultur – ein Besuch des Wetteraner Ortsteil Amönau lohnt sich! Das Dorf der Brücken beeindruckt mit liebevoll sanierten Fachwerkhäusern am Ufer der Treisbach. Ganz in diesem Sinne sollte man auch einen Abstecher zur Schönen-Aussicht- Hütte nicht verpassen: Eine Rastmöglichkeit mit Blick auf das Lützlergebirge mit der Sackpfeife (674 m) und dem Arennest (592 m).

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