Marburg Tourismus Navigator

Burgwaldpfad

Rubrik:Wander-Touren, Prädikatswege, Mehrtagestour
Start:Marburg: Wanderportal an der St. Elisabeth-Kirche
Streckenverlauf:Marburg, (Sarnau) Oberrosphe, Münchhausen (Ernsthausen), Frankenberg
Ziel:Frankenberg: Wanderportal, Schnödeweg
Länge:51 km
Dauer:3 Tage
Schwierigkeit:mittel
Barrierefreiheit:Die Tour ist nicht barrierefrei.
Anfahrt:Öffentliche Verkehrsmittel:
Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.
DB Hbf. Marburg und Bf. Frankenberg. Zwischen Frankenberg und Marburg besteht eine Bahnverbindung (R42) -stündlich, am Sonntag zweistündlich. Der Burgwaldpfad ist strickleiterartig durch markierte Zuwege mit den Bahnhöfen zischen Marburg und Frankenberg verknüpft.

Anfahrt:
über die B3 nach Marburg sowie B 252 Richtung Frankenberg

Parken:
Marburg: Kostenpflichtige Parkplätze Afföller und Hauptbhanhof, bei mehreren Tagen: Parkhaus am Pilgrimstein.
Frankenberg: Kostenlose Parkplätze am Bahnhof.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich.
Kartenmaterial bestellen »
Kontakt:Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH
Tourist-Information
Erwin-Piscator-Haus
Biegenstraße 15
35037 Marburg
Tel.: 06421 9912-0
Fax: 06421 9912-12
E-Mail: info@marburg-tourismus.de
Internet: www.marburg-tourismus.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

In den historischen Altstädten in Marburg und Frankenberg gibt es unmittelbar zu Beginn und am Ende des Burgwaldpfades verwunschene Gässchen und romantische Winkel zu erkunden. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sowie gemütliche Restaurants und Cafés laden zum ausgiebigen Verweilen ein. Aber auch zwischen den Flüssen Lahn und Eder gibt es viel zu entdecken. Auf dem Weg durch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands begegnen dem Wanderer immer wieder Zeugen längst vergangener Epochen. Zahlreiche Quellen und Moorgebiete sind Heimat für seltene Pflanzen. Und sogar Kindheitserinnerungen können hier lebendig werden: der Illustrator der Grimmschen Märchen, Otto Ubbelohde, ließ sich von der Landschaft inspirieren.

Direkt an der Elisabethkirche befindet sich ein Wanderportal. Hier endet der Elisabethpfad von Eisenach nach Marburg und hier beginnt bzw. endet nicht nur der Lahn-Dill-Bergland-Pfad sondern auch der Burgwaldpfad. Gegenüber dem Kirchenportal führt der Pfad durch eine enge Gasse zwischen den Häusern hinauf zur Kapelle St. Michael, auch "Michelchen" genannt, mit dem Pilgerfriedhof. Von hier aus können Sie die Türme der Elisabethkirche noch einmal sehr gut sehen. Auf Pfaden geht es nun oberhalb von Marburg und Wehrda durch ein schönes Waldgebiet mit dem NSG Teufelsgraben. Am Ortsrand von Wehrda passieren Sie zwei Hochhäuser und tauchen schnell wieder in den Mischwald ein. Vor Goßfelden queren Sie eine Landstraße, umrunden den Ort und erreichen das unmittelbar angrenzende Sarnau. In Goßfelden sollten Sie einen kurzen Abstecher zum Otto-Ubbelohde-Haus einplanen. Nun geht es entlang der Lahn bis zu einer Eisenbahnbrücke, die Sie in Richtung des Ortsteils Göttingen unterqueren. Hinter dem Ort führt der Weg bergauf in den Wald, Sie passieren einen kleinen Teich und erreichen Oberrosphe, das älteste Burgwälder Dorf. Das liebevoll eingerichtete Dorfmuseum entführt den Besucher in diese längst vergangenen Tage. Kurz nach Oberrosphe bietet sich vom Aussichtspunkt "Am Rienert" ein prächtiger Blick auf die umliegenden Höhen. Im weiteren Verlauf haben Sie vom Waldpfad einen ersten Blick auf die Burgruine Mellnau. Den schönen Ort haben Sie bald erreicht und der Besuch der Burgruine sollte nicht versäumt werden. Schöne Pfade bringen Sie auf den Christenberg, eine bedeutende Stätte hessischer Geschichte und eines der beliebtesten Ausflugsziele im Burgwald. Vom Waldgasthaus bietet sich ein prächtiger Panoramablick bis zum Rothaargebirge. Durch das NSG Christenberger Talgrund gelangen Sie nach Münchhausen und bald darauf nach Ernsthausen. Der Burgwaldpfad führt mit etwas Abstand an den Dörfern Wiesenfeld und Birkenbringhausen vorbei und verläuft bis zum Frankenberger Ortsteil Röddenau dicht entlang der Eder oberhalb eines Steilhanges mit den markanten aus Buntsandstein bestehenden Ederfelsen. In Höhe einiger einzelner Wohnhäuser gehen Sie rechts eine kleine Steigung hinauf, überqueren die Bahngleise und folgen dem Feldweg an einem Gehöft vorbei bis zum Wanderportal im Schnödeweg am Ortsrand von Frankenberg/Eder. Die Markierung "B11" führt direkt zum Bahnhof. Von hier aus gelangen Sie schnell in die Altstadt und zur Liebfrauenkirche.

« zurück zur Übersicht »