Marburg Tourismus Navigator

Extratour Eschenburgpfad

Rubrik:Wander-Touren, Prädikatswege, Halbtagestour
Start:Wanderportal Nanzenbach
Ziel:Wanderportal Nanzenbach
Länge:8,93 km
Dauer:3 h
Schwierigkeit:leicht
Barrierefreiheit:Die Tour ist nicht barrierefrei.
Anfahrt:Aus Richtung Dillenburg kommend auf der L3362 Richtung Nanzenbach fahren. In Nanzenbach links in die Goldbachstrasse einbiegen und die nächste Strasse (Hintergasse) rechts einbiegen. Nächste links "Vorm Hübschbeul" Richtung Friedhof fahren.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Region Lahn-Dill-Bergland e. V.
Geschäftsstelle und Tourismusbüro
Kartenmaterial bestellen »
Kontakt:Region Lahn-Dill-Bergland e. V.
Geschäftsstelle und Tourismusbüro
Herborner Strasse 1
35080 Bad Endbach
Telefon: 02776 801-15
Telefax: 02776 801-14
E-Mail: info@lahn-dill-bergland.de
Web: www.lahn-dill-bergland.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Die kurze Extratour rund um den Dillenburger Ortsteil Nanzenbach bietet einige Highlights, wie die Eschenburg, grandiose Aussichten und schöne Rastmöglichkeiten.

tart- und Zielpunkt der Extratour Eschenburgpfad ist der Dillenburger Stadtteil Nanzenbach. Der enge Ortskern mit gradliniger Hauptstraße wird als „Meisterleistung der deutschen Baukunst des späten 18. Jahrhunderts" bezeichnet: Nach einem Großbrand 1772, der 76 Wohnungen und 124 andere Gebäude vollkommen zerstörte und nur die Kapelle und ein kleines unbewohntes Haus verschonte, wurde das Dorf deutlich sicherer vor Brandgefahr wieder aufgebaut. Die neuen Häuserfundamente wurden mit genügend Abstand und aus massivem Stein gebaut, die Dächer erhielten nun Schiefer statt Stroh als Deckung.Von den Wiesen und Weiden rund um Nanzenbach bieten sich dem Wanderer harmonische Aussichten, welche von einer sehr alten Kulturlandschaft zeugen. Überreste und Spuren am Weg erzählen von der einstmals reichen Geschichte des Bergbaus. Bereits 1464 wurde hier eine Kupferhütte betrieben.
Namensgeber der Extratour ist der 589 Meter hohe Berg, der 1971 bei der Gründung der Nachbargemeinde Eschenburg Pate stand. Von 1936 bis 1945 stand hier ein 42 Meter hoher Aussichtsturm, der weite Blicke in eine reizvolle Landschaft gewährte.
Der Turm war zudem den Bergleuten gewidmet, die einst den Weg über die Eschenburg nahmen, um in den Eisenerz-Gruben des Schelderwalds zu arbeiten. Erinnerungen an Keltenzeit, Eisenverhüttung und den Bergbau wurden eingebunden in die Propaganda der NS-Zeit. Nach einem Flugzeugangriff in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs brannte die Holzkonstruktion bis auf den massiven Sockel nieder. Eine Nachbildung erinnert an den Turm. Die Idee lebt weiter, an dieser herausragenden Stelle wieder Besuchern beste Aussichten zu bieten – diesmal einen „Logenplatz" ins Lahn-Dill-Bergland.

« zurück zur Übersicht »